Mediziner definieren den Todeszeitpunkt eines Organismus mit dem Moment, in dem im Organismus
kein Stromfluss mehr messbar ist. Ernährungswissenschaftler
und Tierernährer dagegen fragen nie nach dem Potential von Strom in der Nahrung, sondern beachten nur die Brennwerte von Kohlenhydrat, Fett und Eiweiß.
In der Hygiene kämpft die Menschheit seit gut 100 Jahren gegen Mikroben. Dass Mikroben aber die Grundlage allen höheren Lebens sind, findet nur am Rande Beachtung. Die multiresistenten
Krankenhauskeime könnten ein Hinweis darauf sein, dass es sich lohnt, diese Haltung den Mikroben gegenüber neu zu bedenken.
Die Gesellschaft beauftragt die Entsorgungsunternehmen,
Abfall zu beseitigen, und akzeptiert, dass diese Aufgabe von Ökonomen und Technikern
geleistet wird. Die eigentlichen Fachleute für Recycling, Landwirte und Gärtner, sind in die Abfallwirtschaft nur am Rande einbezogen.
Die Nahrungsmittelindustrie nutzt das Wissen um summarische elektrochemische Qualitätsparameter
seit vielen Jahren in der Praxis, weil sich damit schnell und kostengünstig Qualitäten
bei der Verarbeitung von Lebensmitteln bestimmen lassen. Diese Parameter gelten in den meisten Instituten der Landwirtschaftswissenschaften
immer noch als esoterisches Gedankengut und sind nicht Bestandteil der Ausbildung junger Wissenschaftler.
Pflanzen benötigen für gesundes Wachstum ein vielseitiges mikrobielles Leben im Boden. In den Instituten für Pflanzenernährung der Universitäten
werden aber immer noch die gleichen Stickstoffsteigerungsversuche wie vor 40 Jahren
gemacht. Über Bodenleben erfahren junge Landwirte und Gärtner so gut wie nichts.
In der vorliegenden Broschüre bringt der Autor vorhandenes Wissen aus Biochemie, Biophysik, Biologie, Landwirtschaft und Medizin in eine veränderte Anordnung. Zusätzlich hat er sehr viel international gewonnene Erfahrung in der Anwendung von EM1, einem Symbioselenker, mit dem Fäulnis in biologischen Systemen beherrscht
werden kann. Er zeigt auf, dass man mit Symbioselenkung wesentliche Kostenvorteile
erreicht.
Der ehemalige Landwirtschaftsberater, Landwirtschaftsdirektor i. R. Ernst Hammes, hat 30 Jahre lang als Ökonom Landwirte beraten. Er weiß genau, dass ohne ökonomische Potenz in unserer Gesellschaft keine Positionen besetzt
werden können. In der vorliegenden Broschüre bringt er die verschiedenen
Erkenntnisse aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen zusammen
und bewertet sie qualitativ neu. Er benennt verschiedene logische Fehler in den angewandten Naturwissenschaften, in Landwirtschaft und Medizin
und weist auf deren ökonomische Konsequenzen hin.
Der häufigste Fehler in der Wirtschafts- und der Naturwissenschaft ist der
sogenannte »post-hoc-ergo-propter-hoc - Fehlschluss«. Aus der Tatsache, dass nach A sich B einstellt, darf man nicht folgern, dass A die Ursache für B ist. Die Faktoren C, D, E und F könnten auch noch Einfluss auf B nehmen. Allein schon die Beachtung des wissenschaftlich unumstößlichen Tatbestandes, dass auf der Erde kein Stoff verloren geht, dass kein Stoff hinzukommt und alle Stoffe durch den Boden recycelt werden könnten (Kreislaufdenken), würde enorme Effizienz- und Kostenvorteile für die Entsorgung, die Landwirtschaft und die Medizin mit sich bringen. Logik und philosophisches Interesse sind die Voraussetzung dafür, dass vorhandenes wissenschaftliches Wissen in ungewohnter
Weise kombiniert wird. Das Know-how solch kostengünstiger Systeme
ist in den verschiedenen Wissenschaftszweigen vorhanden.
Könnte es sein, dass Machtstreben, kurzfristige betriebswirtschaftliche Vorteile
oder mangelndes volkswirtschaftliches Interesse der Entscheider die Kombination dieses Wissens zum Wohle unserer Volkswirtschaft behindern? Der Autor zeigt anhand der Möglichkeit, mit EM1 Fäulnis zu managen, dass einige Umwelt- und Gesundheitsfragen unserer Zeit mit einfachen, nachhaltigen
Systemen, die aus vorhandenem Forschungswissen erstellt werden, beantwortet werden können. Mit Hinweisen auf vorhandene Literatur aus anerkannten wissenschaftlichen Arbeiten zeigt er, dass er mit seinen Gedanken
nicht allein steht.